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Märchen im Wald - Sommer 2013 - Max und Moritz

 

 

Inhalt  (nach Wilhelm Busch)

Wilhelm Busch beginnt die Geschichte mit einer hoch moralischen Einleitung, in der er die Namen der beiden Lausbuben Max und Moritz einführt und gleichzeitig klagend dem Leser die Missetaten der beiden Jungen auflistet.Statt finsterer Unholde blicken den Leser zwei stupsnasige Knaben etwas keck an.

In sieben einzelnen Streichen ärgern die zwei Jungen die Mitbewohner ihres Dorfes.
Opfer ihres ersten und zweiten Streiches wird Witwe Bolte, zu deren Besitz drei Hühner und ein Hahn gehören. Diese Hühner finden im ersten Streich ihren Tod, nachdem sie einen von Max und Moritz ausgelegtenKöder gefressen und sich mit den daran befestigten Schnüren im Apfelbaum verfangen haben. Witwe Bolte, vom Tod ihrer Hühner tief betrübt, brät im zweiten Streich die Hühner. Während sie jedoch im Keller Sauerkohl holt, angeln Max und Moritz die zubereiteten Hühner über den Kamin aus der Pfanne. Witwe Bolte aber glaubt, ihr Hund Spitz habe sich über die gebratenen Hühner hergemacht und straft diesen mit Schlägen.

Der dritte Streich hat Schneider Böck zum Opfer, dessen Haus an einem Bach liegt, über den ein kleiner Steg führt. Max und Moritz sägen diese Brücke an und provozieren den Schneider mit Schmährufen. Als Schneider Böck mit der Elle in der Hand über den Steg läuft, um seine Provokateure zu bestrafen, bricht dieser unter seinem Gewicht zusammen. Er fällt in den Bach und kann sich nur dadurch retten, dass er sich an den Beinen eines Gänsepaares festhält, das ihn dann herauszieht.

Den vierten Streich spielen sie Lehrer Lämpel, dem Dorfschullehrer. Max und Moritz dringen während seiner Abwesenheit in sein Haus ein und füllen dem Tabakliebhaber Schwarzpulver in die lange Meerschaumpfeife. Der zurückkehrende Lämpel zündet sich wie gewohnt die Pfeife an und erleidet bei der folgenden Explosion schwere Hautverbrennungen.

Nicht weniger erfolgreich sind Max und Moritz in ihrem fünften Streich, bei dem sie Onkel Fritz Maikäfer ins Bett setzen. Der von den Käfern gepiesackte Onkel Fritz führt gezwungenermaßen einen nächtlichen Vernichtungskampf gegen die Insekten:

Onkel Fritz, in dieser Not, haut und trampelt alles tot.
Guckste wohl! Jetzt ist's vorbei, mit der Käferkrabbelei

Der sechste Streich ist der erste, der Max und Moritz nicht vollständig gelingt. Über den Kamin gelangen die zwei in das Haus des Bäckers. Dabei fallen sie in die Mehlkiste, weiß bestäubt klettern sie auf einen Stuhl, um an das Regal zu gelangen, auf dem der Bäcker seine Brezeln lagert. Der Stuhl bricht und die zwei stürzen in eine mit Teig gefüllte Form. Der zurückkehrende Bäcker greift die in Teig eingehüllten Lausbuben, formt sie zu Brot und bäckt sie im Ofen. Die beiden überleben den Backvorgang, kauen sich durch den Teigmantel und entkommen.

Der siebte Streich führt schließlich zum Tod von Max und Moritz. Bauer Mecke erwischt sie, als sie Löcher in die Getreidesäcke schneiden und bringt sie zur Mühle, wo der Müller die Lausbuben zu kleinen Stücken zermahlt. Anschließend fressen die zwei Enten des Müllermeisters die Stücke auf.

Quelle: Wikipedia

In der Fassung der Theatergruppe JASPIT waren einige Änderungen zur Originalversion enthalten.

So wurde aus Max und Moritz,den beiden Lausbuben, Maxi und Moritza, die beiden Lausdirndlen. Viele der gespieleten Streiche hielten sich an das Original, allerdings wurde als Ersatz für das brutale Ende im siebenten Streich ein neuer Streich mit eingebaut, worin  Maxi und Moritza zwei Liebenden, welche sich auf einem Ruderboot am Millstättersee befinden, einen Streich spielen, indem sie ihnen beim ersten Kuss einen nassen Schwam zwischen die Lippen schieben, so dass der Eindruck entsteht, beide hätten einen glitschigen Frosch geküsst.

Und an Stelle des Todes der beiden Lauser am Ende des Originales wird in der Backstube der Bäckerin die Erkenntnis gefeiert, dass die Streiche der beiden in allen Fällen geholfen haben, dass sich die Menschen danach besser verstanden haben. Und dabei lassen die Dorfbewohner Maxi und Moritza hoch leben und alles kommt zu einem guten und glücklichen Ende.

 

 

Plakat Max und Moritz

 

 

Schauspieler

 

 

Eine Aufführung der Theatergruppe JASPIT

Gesamtleitung und Regie : Martina Radinger